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Oelde - Die Stadt in den Gärten.
Blühen und Grünen auf Schritt und Tritt

Für eine sonst anerkannt sparsame Stadt, die innerhalb von nur 5 Jahren 30.000 neue Bäume anpflanzte, hat die Natur und das Grün der Landschaft seinen eigenen Stellenwert. Oelde ist sich des Anspruchs der "Stadt in den Gärten mit der guten Industrie" bewußt.

Schon seit den Tagen des Bürgermeisters Hermann Johenning (1919 - 1938), der frühzeitig das Areal des heutigen Vier-Jahreszeiten-Parks für die Belange der Öffentlichkeit reservieren ließ, achtet man auf den stets wohlbedachten Ausgleich von Grünzonen und bebauter Fläche. Abholzungen, wenn sie denn nicht zu vermeiden sind, werden umgehend durch Neuanpflanzungen ausgeglichen. So bewahrt man hier der Umwelt höchstes Gut: naturbelassene Landschaft, gepflegte Anlagen, Parks und Plätze, und draußen vor den Toren der Stadt die Weite Westfalens mit der Unendlichkeit ihrer Gliederung in Felder, Wiesen, Wälder, Baumgruppen und Wallhecken. Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer und Laufsportler finden auf vielen Kilometern Wegstrecke ein dichtes Netz für ihre sportlich-entspannende Betätigung. Oelde und seine nähere Umgebung sind die waldreichste Region im Kreis Warendorf.

So wie einst die Oelder Ackerbürger im Gärtchen hinter dem Haus Obst und Gemüse für den täglichen Bedarf anbauten, so werkeln heute Schrebergärtner in den gepflegten Kleingartenanlagen von Brede, Kurenholt, Drostenholz und Benningloh auf ihrem Stückchen kleinen Paradies, helfen mit, das naturgewirkte Kleid der Stadt und die stille Schönheit ihrer Randbezirke zu bewahren. 70 ha öffentliche Grünflächen, Spiel- und Bolzplätze unterhält die Stadt, beweist mit den dafür erforderlichen Aufwendungen wie ernst Sie den Auftrag nimmt, das Gemeinwesen in seiner grünen Unverwechselbarkeit zu erhalten. Der Grünausschuß und eine Kommission, die die Beachtung der örtlichen Baumschutzsatzung überwachen, tun das ihrige, das Profil der Stadt im Grünen abzurunden und zu bewahren.

Noch immer gelangen Kundige vom Stadtrand aus durch die heckenumsäumten Pättkes ins Zentrum; locken die Wege im Vier-Jahreszeiten-Park rund um die Biotope des Mühlen- und Knäppenteiches zum geruhsamen Bummel in einem Refugium artenreicher Flora und Fauna.

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