Börsenbrief
/ woche vom 23.07.2007 bis 27.07.2007/

   
 
 
 

-auszugsweise- …….

Die letzte Woche wurde an den internationalen Kapitalmärkten geprägt von einer Flut diverser Quartalsberichte, aber auch von negativen Meldungen von den Öl- und Devisenmärkten. Auch die Krise im Segment für Kredite niedriger Bonität beeinflusste die Märkte. Der Euro erreichte mit 1,3849 Dollar zwischenzeitlich ein neues Hoch, was insbesondere Export-Unternehmen belastet. Auf Wochenbasis gab der Dax etwa 2,7% nach, europäische Standardtitel verloren im Berichtszeitraum 2,1%. Auch an der Wall Street nahmen Anleger Gewinne mit, nachdem am Donnerstag der Dow Jones erstmals in seiner Geschichte über der Marke von 14.000 Punkten geschlossen hatte.
Dagegen konnten sowohl US-Rentenwerte als auch Euroanleihen deutliche Kursgewinne erzielen. Da aus dem Euroraum nur wenige neue Daten anstanden, wurde die Entwicklung diesseits und jenseits des Atlantiks maßgeblich von der Entwicklung in den USA bestimmt. Wichtigstes Ereignis war die Anhörung des Fed-Präsidenten Ben Bernanke vor dem Financial Services Committee des Kongresses. Zwar wies Bernanke erwartungsgemäß auf die immer noch bestehenden Inflationsgefahren hin, doch äußerte er sich etwas negativer bezüglich der Wachstumserwartungen und wies auf die schwierige Situation im Subprime-Segment des US-Immobilienmarktes hin. Anleihen reagierten darauf mit Kursgewinnen. Auch nachgebende Aktienkurse wirkten sich positiv auf die Anleihenmärkte aus. Der für den deutschen Rentenmarkt richtungweisende Bund-Future stieg zeitweise auf über 112,00 Punkte, den höchsten Stand seit Mai 2007.
In dieser Woche stehen in den USA die Zahlen zu den Auftragseingängen langlebiger Güter und die erste Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal im Fokus der Marktteilnehmer. Allgemein wird erwartet, dass das Wachstum gegenüber dem ersten Quartal deutlich an Dynamik gewonnen hat. Im Interesse steht auch die Revision der Wachstumsdaten für die vergangenen Jahre. Sollte diese zu höheren Wachstumsraten in der Vergangenheit führen, wäre damit auch eine Erklärung für die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt gegeben.
Im Euroraum sind die Highlights der Woche die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor und das Verarbeitende Gewerbe. Es ist zu erwarten, dass diese auf hohem Niveau verharren. In Deutschland ist der Ifo-Geschäftsklimaindex das Ereignis, das die größte Beachtung finden wird. Auch hier rechnen wir mit weiterhin guter Stimmung, auch wenn der stark gefallene ZEW-Index ein Zeichen für eine nachlassende Dynamik im Aufschwung darstellt.
Der Seitwärtstrend an den Rentenmärkten wird sich fortsetzen . Die anstehenden Konjunkturdaten werden im allgemeinen positiv sein, so dass das Aufwärtspotenzial begrenzt ist. Allerdings sind auch keine deutlichen Kursverluste zu erwarten, da immer wieder mit negativen Meldungen vom US-Immobilienmarkt zu rechnen ist.
Die Quartalsberichte der europäischen Unternehmen werden tendenziell zwar positive Akzente setzen, doch sollten sich die Aktienmärkte weiterhin unter Schwankungen seitwärts bewegen. Belastend wirken die Krise am US-Hypothekenmarkt, die US-Dollar-Schwäche und hohe Energiepreise. In den nächsten Tagen dürfte der Dax um 8.000 Punkte pendeln.
Die letzte Woche wurde an den internationalen Kapitalmärkten geprägt von einer Flut
diverser Quartalsberichte, aber auch von negativen Meldungen von den Öl- und Devisenmärkten. Auch die Krise im Segment für Kredite niedriger Bonität beeinflusste die Märkte. Der Euro erreichte mit 1,3849 Dollar zwischenzeitlich ein neues Hoch, was insbesondere Export-Unternehmen belastet. Auf Wochenbasis gab der Dax etwa 2,7% nach, europäische Standardtitel verloren im Berichtszeitraum 2,1%. Auch an der Wall Street nahmen Anleger Gewinne mit, nachdem am Donnerstag der Dow Jones erstmals in seiner Geschichte über der Marke von 14.000 Punkten geschlossen hatte.
Dagegen konnten sowohl US-Rentenwerte als auch Euroanleihen deutliche Kursgewinne erzielen. Da aus dem Euroraum nur wenige neue Daten anstanden, wurde die Entwicklung diesseits und jenseits des Atlantiks maßgeblich von der Entwicklung in den USA bestimmt. Wichtigstes Ereignis war die Anhörung des Fed-Präsidenten Ben Bernanke vor dem Financial Services Committee des Kongresses. Zwar wies Bernanke erwartungsgemäß auf die immer noch bestehenden Inflationsgefahren hin, doch äußerte er sich etwas negativer bezüglich der Wachstumserwartungen und wies auf die schwierige Situation im Subprime-Segment des US-Immobilienmarktes hin. Anleihen reagierten darauf mit Kursgewinnen. Auch nachgebende Aktienkurse wirkten sich positiv auf die Anleihenmärkte aus. Der für den deutschen Rentenmarkt richtungweisende Bund-Future stieg zeitweise auf über 112,00 Punkte, den höchsten Stand seit Mai 2007.
In dieser Woche stehen in den USA die Zahlen zu den Auftragseingängen langlebiger Güter und die erste Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal im Fokus der Marktteilnehmer. Allgemein wird erwartet, dass das Wachstum gegenüber dem ersten Quartal deutlich an Dynamik gewonnen hat. Im Interesse steht auch die Revision der Wachstumsdaten für die vergangenen Jahre. Sollte diese zu höheren Wachstumsraten in der Vergangenheit führen, wäre damit auch eine Erklärung für die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt gegeben.
Im Euroraum sind die Highlights der Woche die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor und das Verarbeitende Gewerbe. Es ist zu erwarten, dass diese auf hohem Niveau verharren. In Deutschland ist der Ifo-Geschäftsklimaindex das Ereignis, das die größte Beachtung finden wird. Auch hier rechnen wir mit weiterhin guter Stimmung, auch wenn der stark gefallene ZEW-Index ein Zeichen für eine nachlassende Dynamik im Aufschwung darstellt.
Der Seitwärtstrend an den Rentenmärkten wird sich fortsetzen . Die anstehenden Konjunkturdaten werden im allgemeinen positiv sein, so dass das Aufwärtspotenzial begrenzt ist. Allerdings sind auch keine deutlichen Kursverluste zu erwarten, da immer wieder mit negativen Meldungen vom US-Immobilienmarkt zu rechnen ist.
Die Quartalsberichte der europäischen Unternehmen werden tendenziell zwar positive Akzente setzen, doch sollten sich die Aktienmärkte weiterhin unter Schwankungen seitwärts bewegen. Belastend wirken die Krise am US-Hypothekenmarkt, die US-Dollar-Schwäche und hohe Energiepreise. In den nächsten Tagen dürfte der Dax um 8.000 Punkte pendeln.

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