Insider kaufen wie nie zuvor

   
 
 
 

Seit Mitte 2006 veröffentlicht das Handelsblatt in seiner Finanzzeitung 14-täglich das Insider-Barometer, seit August 2007 erfolgt ein wöchentliches Update auf dem Internetportal www.handelsblatt.com. Im Kern geht es dabei um eine Auswertung der von der Bafin veröffentlichten Insider-Transaktionen („Directors’ Dealings“), aus denen sich interessante Empfehlungen für Anleger ableiten lassen.
In der neunten Kalenderwoche 2008 erreicht das Insider-Barometer mit 190 Punkten den (rechnerisch) höchsten Stand seit Einführung der Bafin-Meldeplficht. Die intimen Kenner glauben in Summe also an das Potenzial der Aktien ihres jeweiligen Unternehmens.

Und wir glauben an die - in der historischen Rückrechnung belegbaren - Prognosekraft des Barometers und damit steigende Aktienkurse in den kommenden drei Monaten.

Handeslblatt vom 03.03.2007
Das Insider-Barometer zeigt den generellen Trend von Käufen und Verkäufen von Unternehmensinsidern (bspw. Vorständen) in den eigenen Aktien an. Das Barometer wurde entwickelt von dem Forschungsinstitut für Asset Management (Fifam) an der RWTH Aachen und wird in Zusammenarbeit mit Commerzbank Private Banking exklusiv für das Handelsblatt wöchentlich berechnet.

Kauflaune
Insider kaufen wie nie zuvor
Von Christian Schnell
Deutschlands Top-Manager haben in großem Stil die jüngsten Kursschwankungen an den Börsen genutzt, um sich günstig mit Aktien des eigenen Unternehmens einzudecken.
Doch die offen zur Schau gestellte Kauflaune der Top-Manager steht im Widerspruch zur Mehrzahl der Aktienstrategen. Das Insider-Barometer.
FRANKFURT. Das Insider-Barometer, das das Forschungsinstitut für Asset Management (Fifam) an der RWTH Aachen alle zwei Wochen in Zusammenarbeit mit Commerzbank Private Banking berechnet, ist auf das Rekordniveau von über 190 Punkten gestiegen und hat damit die alte Top-Marke, die es vor zwei Wochen erreicht hatte, noch einmal übertroffen.
Die Aussage für die breite Anlegerschaft ist eindeutig: Nie waren Deutschlands Top-Manager aus den untersuchten 160 Unternehmen des Dax, MDax, TecDax und SDax so euphorisch, was die Kursentwicklung ihres Unternehmens angeht wie im Moment. „Die Anzahl der Käufe übersteigt die der nur wenigen Verkäufe derzeit bei weitem“, sagt Christian Rouette von der Fifam. Auf der Gegenseite übersteigen jedoch die Volumina der Verkäufe, wo es derzeit viele kleine Transaktionen zu beobachten gibt, die der Käufe.
Ein Indiz, dass Anleger bei diesen Einzelwerten gezielt darauf schauen sollten, ob dort in nächster Zeit Turbulenzen drohen könnten.

Eine schöne Woche wünscht Ihnen
Ihre

Reinhard Lassahn
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