Tipps für schöne Haare
Wissenswertes:
- Haare sind Bestandteil der Haut
- 80.000 bis 140.000 Haare finden Platz auf der Kopfhaut
- Abhängig von der familiären Veranlagung wächst das Haar im Monat
etwa zwischen 1 und 1,5 cm
Für viele Menschen ist die Haarpracht ein Symbol für Schönheit und Gesundheit. Haare sollen glänzen, gut fallen sowie Wind und Wetter trotzen.
Damit die Haare glänzend und kräftig aussehen, muten wir ihnen oftmals allerhand zu. Häufiges Waschen, neue Farbe, heißes Föhnen – aber tun wir da wirklich etwas Gutes?
Da gesplisste Spitzen, Haarbruch, trockenes oder fettiges, zu dünnes oder feines Haar für viele ein ziemliches Problem sind, verspricht die Schönheitsindustrie mit mehr als 1000 Produkten unsere Haare zu pflegen und wunschgemäß aussehen zu lassen.
Einige hilfreiche Tipps zur Haarpflege:
Bevor die Haare gewaschen werden, sollen sie gründlich durchgebürstet werden, um Rückstände von Stylingprodukten zu entfernen.
Die Bürste sollte übrigens auf das Haarvolumen und die Haarlänge abgestimmt werden: Für langes und dickes Haar benötigt man weit auseinanderstehende Borsten, bei kurzem Haar eng zusammenstehende Borsten.
Für die Haarwäsche nicht zu heißes Wasser nehmen.
Das Shampoo muss auf das Haar abgestimmt sein. Über 50 Prozent verwenden das falsche Shampoo. Der Friseur oder der Hautarzt können hier helfen.
Das Haarpflegemittel sanft ins Haar und Kopfhaut einmassieren. Heftiges Rubbeln reizt die Kopfhaut und zerstört die Haarstruktur. Anschließend muss das Shampoo gut ausgespült werden.
Fettiges Haar sollte mit einem milden Shampoo gewaschen werden. Ein falsches Produkt trocknet den Haarboden aus und führt deshalb zu besonders schnellem Nachfetten. Pflanzliche Wirkstoffe wirken auf überaktive Talgdrüsen und beruhigen die Kopfhaut. Geeignet sind beispielsweise Extrakte von Brennnessel, Thymian, Rosmarin, Algen oder Ackerschachtelhalm. Die Kopfhaut nur sanft massieren, um die Talgdrüsen nicht zusätzlich anzuregen.
Trockenes Haar mit rückfettenden Substanzen, wie zum Beispiel Weizenkeimöl, Jojoba- oder Mandelöl pflegen. Die Haare werden geschmeidig und lassen sich besser kämmen. Eine Haarkur zum Einmassieren regt die Talgproduktion der Kopfhaut an. Durch Wärmeeinwirkung können die Pflegesubstanzen noch besser aufgenommen werden. Viele Dauerwellen oder Färbungen, Chlor- oder Salzwasser, Fön und Sonne trocknen das Haar noch zusätzlich aus. Hier sind spezielle Spülungen und Intensivkuren regelmäßig anzuwenden.
Wichtig! Nie nach dem Waschen die Haare mit dem Handtuch trocken rubbeln. Ziehen und Reißen unbedingt vermeiden, da gerade nasses Haar sehr empfindlich ist. Grobzackige Kämme verwenden und von unten nach oben arbeiten.
Auch beim Kämmen gibt es einige Kniffe, die beachtet werden sollten. Da längeres Haar zu Haarbruch und Spliss neigt, sollte unbedingt auf die richtige Bürste (mit weit auseinanderstehenden Borsten) geachtet werden, damit das Haar nicht reißt und unnötig strapaziert wird. Kurzes Haar erhält, mit einer solchen Bürste vom Haaransatz aus gefönt, mehr Volumen.
Tipp:
Apfelessig ist ein kleines Wundermittel. Nach dem Waschen dem letzen Spülgang etwas Apfelessig beigeben und damit das Haar gut spülen. Der saure ph-Wert lässt das Haar seidig glänzen, sorgt für Glätte der Haarstruktur und so für bessere Kämmbarkeit. Zusätzlich wirken regelmäßige Spülungen mit Apfelessig gegen Haarspliss. Außerdem löst die Fruchtsäure des Apfelessigs überschüssige Pflegesubstanzen und Kalkrückstände von den Haaren.
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