Flieder

"Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ ...

Der Garten-Flieder blüht zwischen Mai und Anfang Juni. Das Farbspektrum reicht vom reinen Weiß bis zu kräftigem Purpurlila. Alle Fliederarten benötigen jedoch einen sonnigen Standort. Im Schatten lässt der Blütenansatz merklich nach.

Der Zwergflieder ist selbst für kleinste Gärten und auch als  Kübelpflanze geeignet.

Für große Gärten eignen sich viele Wildfliederarten. Besonders der Bogenflieder und der Perlenflieder sind besondere Blütenschönheiten.

 

Sommerflieder/Schmetterlingsflieder
Als Schmetterlingsmagnet blüht er ab Ende Mai bis etwa Mitte Oktober - also den ganzen Sommer hindurch. Die Blüten duften stark nach Honig. Das regelmäßige Abschneiden verblühter Blütenrispen fördert die Nachblüte. Das Gehölz blüht nur am einjährigen Holz, deshalb ist ein Rückschnitt im Winter sehr sinnvoll. Sommerflieder lässt sich übrigens problemlos durch halb verholzte Stecklinge im Sommer, aber auch durch Steckhölzer vermehren.

Fliedersträuße für die Vase
Immer nur einige Blütenstiele herausschneiden, damit der Strauch keinen Schaden nimmt. Darauf zu achten ist, dass etwa zwei Drittel der Blüten voll entfaltet sind. Die Laubtriebe müssen entfernt werden. Die Haltbarkeit wird durch das Aufspalten der Stiele verlängert. Ebenso sollten die Stiele öfters neu angeschnitten werden. Ebenso ist der Zusatz von Frischhaltemittel sinnvoll.

Nicht alle Fliederarten lassen sich einfach vermehren. Wurzelechte Flieder sind im Fachhandel erhältlich.