Wegegestaltung

Wege schaffen Verbindungen, etwa vom Haus zum Sitzplatz im Grünen, zum Teich, zum Kinderspielbereich oder Gemüsegarten. Viele Wege führen zum Ziel und man sollte sich vor der Planung genau überlegen, wohin man ohne Mühe und trockenen Fußes gelangen möchte. Je häufiger ein Weg genutzt wird, desto bequemer und sorgfältiger sollte er befestigt sein. Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Wegegestaltung.

 

 

 

Natürlicher Häckselweg im naturnahen Garten

 

 

Geschwungener Holzweg aus dem
natürlichen Baustoff Holz

 

Kiesweg mit Sitzplatz

Natursteinplattenweg zur Überquerung
eines Teiches

 

Altes Riemchenpflaster dem Verlauf
des Weges angepasst

Klinkerweg aus gebranntem Ton  

Folgende Arbeitsschritte sind für die Ausführung eines Pflaster- oder Plattenweges erforderlich:
1. Mit Pflöcken und Schnüren die Umrisse des Weges im Gelände festlegen.
2. Den Boden innerhalb der Markierung ca. 25-30cm ausheben, auch als Auskoffern bezeichnet.
    Die Fläche soll ein leichtes Gefälle von 2–3 cm haben, damit Regenwasser besser abfließt.
3. Eine 15–20 cm dicke Schotterschicht aufbringen und mit einem Rüttler gut verdichten.
4. Eine 5 cm starke Splitt- oder Sandschicht aufbringen und die Fläche glätten (abziehen).
5. Steine mit regelmäßigem Abstand und 1-2% Gefälle z.B. zum Rasen oder Beet verlegen.
    Jeden Stein fest klopfen, bis er sicher liegt.
6. Anschließend wird mit einem harten Besen Rheinsand oder Basaltmehl in die Fugen gekehrt,
    die Fläche mit Wasser eingeschlämmt und zum Schluß vorsichtig abgerüttelt.

Buchtipp: Pflastern mit Naturstein, Volker Friedrich, Ulmer-Verlag, ISBN 3-8001-5078-6

Quelle:
Büro für Gartengestaltung Dipl.-Ing. Beate Murek-Zwior
Tel.: 0 25 29 / 94 86 55