Weinreben im Garten

Weinreben im Garten werden immer beliebter, da mit ihrer Anpflanzung zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Einmal kann die Traube verzehrt werden, je nach Sorte und Standort ist sie recht süß und zweitens ist der Wein ein Schlinger, der an Terrassen hochgezogen Schatten spendet und Hauswände mit seinem schönen Laub verziert. Da unsere nördlichen Breitengrade nicht ganz ideal für das Ausreifen der Traube sind, sollte man nur frühreife Sorten wählen. Ihr Gartenbaubetrieb wird sicher Empfehlungen geben können.

Die Rebe bevorzugt einen durchlässigen, humosen und lockeren Boden sowie eine windgeschützte, sonnige Lage. Dennoch bleibt sie nicht von zahlreichen Krankheiten verschont. Deshalb ist es besonders wichtig, den Boden gut vorzubereiten. Der Boden sollte kalkhaltig und tiefgründig sein, jedoch nicht verdichtet, damit sich keine Staunässe bildet. Durch Beigabe von kohlensaurem Kalk, Lehmkompost und einer Kali-Thomasmehl-Vorratsdüngung wird er verbessert.

Beste Pflanzzeit für Reben ohne Topf- oder Korbballen ist das Frühjahr, kurz vor dem Austrieb. Topfreben können bis in den Sommer hinein gepflanzt werden. Nach dem Pflanzen wird angeschlämmt und später die Rebe bis auf 2 über dem Boden stehenden Augen geschnitten. Der Schnitt auf 2 Augen bewirkt einen kräftigen Durchtrieb. Die beiden Ruten - das sind die belaubten Zweige des Weinstocks - wachsen dann und müssen sorgfältig befestigt werden. Entweder an einem Draht oder einem Gitter - je nachdem wie die Pflanze erzogen werden soll. Für ein Hochspalier wird nur eine einzige Rute zum Stamm erzogen, der schwächere Teil wird im folgenden Frühjahr abgeschnitten. Der Stamm wird nun aus der verbleibenden Rebe gebildet, die in der Höhe, in der die Verzweigung gewünscht wird, angeschnitten wird.

Tipps zur Pflanzenpflege:

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