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Brand- und Blitzschutz

Bild: FeuerlöscherDer Gesetzgeber stellt für Ein- und Zweifamilienhäuser keine besonderen Anforderungen an den baulichen Brandschutz – von der Brandschutztür im Heizungskeller einmal abgesehen. Er geht jedoch davon aus, dass sich Mensch und Tier im Brandfall selbst aus dem Haus retten können.

Um das Risiko, bei einem Brand nicht rechtzeitig aus dem Haus oder der Wohnung zu kommen, gibt es folgende Tipps im Umgang mit Brand und Blitz.

Rauchmelder retten Leben

Bild: RauchmelderIn der Regel sterben Menschen im Brandfall nicht in den Flammen, sondern ersticken an giftigen Rauchgasen. Besonders gefährlich sind die Kohlenmonoxide und Kohlendioxide. Diese geruchlosen Gase sind hochgiftig, bereits einige Lungenzüge des Kohlenmonoxids eingeatmet, können für die schlafende Person den Tod bedeuten. Da kann ein regelmäßig gewarteter Rauchmelder ein richtiger Lebensretter sein!
Noch bevor der Rauch zur tödlichen Falle wird, weckt der Rauchmelder mit seinem durchdringenden Heulton die schlafende Person.

Viele Bundesländer haben daher bei Neubauten den Einbau eines Rauchmelders zur Pflicht gemacht. Sinnvoll sind mindestens 3 Rauchmelder pro Wohnung. Am Besten werden sie in Flur, Küche und Kinderzimmer angebracht. Zusätzlich wäre ein Rauchmelder im Schlafzimmer hilfreich.

Ein weiteres Brandrisiko: Defekte Heizungen

Alte Heizungen, insbesondere Gas- und Öl-Heizungen, verschwenden nicht nur Energie, sie können auch ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen.
Diese Sicherheitsmängel werden oft durch den Schornsteinfeger an den Feuerstätten, den Verbindungs- und Verbrennungsleitungen, sowie an den Abgas- und Lüftungsleitungen festgestellt. Hier sollte kurzfristig ein Fachmann beauftragt werden, der diese Mängel behebt. Reparaturen durch den "Heimwerker" sind nicht empfehlenswert.

Denken Sie auch an den Blitz und Überspannungsschutz

Viele Hausbesitzer sind immer noch unzureichend über die Risiken und Folgekosten von Blitz- und Überspannungsschäden informiert.

Denn: Neue und hochwertige Elektrogeräte reagieren weitaus empfindlicher bei Blitzeinschlägen und Überspannungen als veraltete Geräte. Daher reicht ein Blitzeinschlag in einem Kilometer Entfernung aus, um Elektrogeräte zu stören oder sogar zu zerstören. Um solchen Schäden vorzubeugen gibt es Überspannungsfilter (in Form einer Steckdose), die ISDN/DSL-Anlagen, Telefon- und Faxgeräte sowie Computer und Fernseher vor Überspannungen durch Blitzeinschläge schützen.

Um die Sicherheit elektrischer Anlagen und Geräte zu erhöhen, bieten Elektro-Fachbetriebe den ‘E-Check’ an. Noch bevor die ersten Gewitter nahen, sollte der Schutz gewährleistet sein. Versicherungen bieten eine zusätzliche Absicherung. Hier sollte ebenfalls entsprechende Schadensvorsorge getroffen werden.

   
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