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Erneuerbare Energie

Weltklima und Wohnklima hängen untrennbar miteinander zusammen. Denn nur in einer sauberen Umwelt lässt sich langfristig gut leben. Fossile Brennstoffe wie Gas und Öl sind in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt in die öffentliche Kritik geraten, da sie begrenzt sind und zur Belastung der Umwelt beitragen. Nachhaltige „Rückstände" in unseren Köpfen haben insbesondere die Ölkrisen der 70er-Jahre hinterlassen, die bei genauerem Hinsehen gar keine Öl-, sondern „Ölpreiskrisen" waren. Denn Öl und Gas sind mit über 30 % (Erdöl) und über 48 % (Erdgas) Anteil am deutschen Wärmemarkt nach wie vor unverzichtbare Rohstoffe und werden diese Rolle voraussichtlich noch viele Jahrzehnte innehaben.

Bild: Erneuerbare EnergieIn einer zukunftsweisenden Debatte kann es also nicht darum gehen, fossile Energieträger aus dem Heizungskeller zu verbannen, sondern sie effizienter zu nutzen, indem man den Brennstoff und die Verbrennungstechnik optimiert und den Primärenergieverbrauch senkt.

Wie so oft in der Geschichte der Menschheit hat die Natur die besten Lösungen bereits parat. Wir müssen sie nur intelligent nutzen. Der Weg aus der Sackgasse von Umweltverschmutzung und Ressourcenverknappung führt über regenerative Energien.
Das bedeutet nichts anderes, als dass wir unsere Energie immer wieder verwenden.

Die Natur stellt uns alle Energie, die wir brauchen, in Hülle und Fülle zur Verfügung. Es liegt nur an uns, sie mit der richtigen Technik nutzbar zu machen, und zwar ohne das Ökosystem zu stören.

Vier Elemente für den Energiehaushalt von morgen

Sonne

Die naheliegendste Lösung liegt nur 150 Millionen Kilometer entfernt: Die Sonne ist die zentrale Energiequelle für die Erde und liefert tagtäglich Energie in unerschöpflicher Menge, z. B. Energie für unser Leben und mit der richtigen Technik auch warmes Wasser und komfortable Wohnwärme. Solarenergie lässt sich perfekt zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung und mittels einer Photovoltaik-Anlage auch zurStromgewinnung einsetzen. Und das frei Haus und ohne jeglichen Schadstoffausstoß.
Die Sonne ist die älteste und fortschrittlichste Heizung, die wir kennen. Ihr Höchstleistungsbrenner bringt es auf 16 Millionen Grad Betriebstemperatur. Sie läuft seit etwa 5 Milliarden Jahren ohne Betriebsstörung, arbeitet mit einer vollautomatischen Zeitschaltuhr, die seit Jahrmillionen exakt programmiert ist, versorgt jede Nische der Welt mit Wärme und Licht. Auf ihre Leistung gibt es keine Garantie, die kein Heizungshersteller je bieten könnte, nämlich auf Lebenszeit und weit darüber hinaus. Sonnenenergie gibt es genügend, denn in nur einer Stunde schickt die Sonne so viel Energie auf unsere Erde, wie die gesamte Erdbevölkerung derzeit in einem Jahr braucht. Was liegt also näher, als diese Heizung sinnvoll zu nutzen. Alles, was man dazu braucht, ist ein moderner Solarkollektor. Schon 4-6 m2 Kollektorflache reichen für die Warmwasserversorgung eines 4-Personen-Haushaltes aus. Zusätzlich kann ein Solarkollektor auch für die Heizungsunterstützung eingesetzt werden.

Erde

Sonnenenergie ist auch im Erdreich, im Grundwasser und in der Umgebungsluft gespeichert. Mit einer Wärmepumpe kann man diese Quellen direkt anzapfen und das ganze Jahr über für die Heizung und Warmwasserbereitung nutzen. Bis zu 75 % des gesamten Heizenergiebedarfs können somit kostenfrei aus der Umwelt gedeckt werden.

Biomasse

Die Energieerzeugung aus Biomasse schließt einen ökologischen Kreislauf. Denn dabei wird nur wieder dieselbe Menge CO2 erzeugt, die vorher biochemisch gebunden wurde. So ermöglicht die Wärmegewinnung aus nachwachsenden Brennstoffen wie z. B. Holzpellets eine ausgeglichene CO3-Bilanz. Pellet-Heizsysteme sind also beispielhaft klimaschonend.

Luft

Auch die Luft wird zunehmend als Energiequelle erschlossen. So ist Deutschland z. B. stark engagiert in der Nutzung der Windkraft durch Windräder. Auch private Haushalte können von der intelligenten Nutzung der Luft profitieren, und zwar durch kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Sie sorgt für ein gutes Klima im Haus und senkt den Heizenergiebedarf und Schadstoffausstoß erheblich.

 

Die Welt ist nicht erneuerbar. Unsere Energie schon.

 

Quelle: Zweiter Brief, Reihe "Energie konkret"
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: © EVO, Oelde

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich vertrauensvoll an die im linken Frame aufgeführten Firmen!!

   
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