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Das Passivhaus

Passivhäuser haben einen sehr hohen Energiestandart, und stellen damit eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses dar. Es kommt das ganze Jahr ohne den herkömmlichen Gebrauch der Heizungsanlage aus und bietet stets eine angenehme Raumtemperatur, dabei benötigt es nur ca. ein Fünftel der Heizenergie eines herkömmlichen Neubaus.

Das Passivhaus ist optimal gedämmt, vorzugsweise, aber nicht unbedingt erforderlich, mit einer großen unverbauten Fensterfläche zur Südseite um möglichst viel passive Sonnenwärme aufnehmen zu können. Das warme Nutzwasser wird über Kollektoren auf dem Dach aufbereitet. Die Heizungsanlage ist nicht mit den Dachkollektoren verbunden, da zusätzliche Heizungsunterstützung nur von Dezember bis Februar nötig ist. Hierfür wird nur wenig Energie benötigt, z.B. für eine Wärmepumpe, Erdgas- oder Pelletheizung.

Qualitätssicherung ist das A und O bei Planung und Bau eines Passivhauses.
So lassen sich der spätere Energiebedarf und die Vermeidung von Wärmebrücken bereits vorher ziemlich exakt berechnen und in einer Energiebilanz darstellen. Dabei ist ein Passivhaus nur ca. 8 bis 10 % teurer als ein „normaler“ Neubau.

Nach ca. 20 Jahren hat das Passivhaus gegenüber seinem „verschwenderischen“ Nachbarn ca. 50.000 € Einsparung gebracht.
Darüber hinaus werden Niedrigenergie- und Passivhäuser durch ein zinsvergünstigtes Darlehen und zinsvergünstigte Kredite in Höhe von je 50.000 Euro pro Wohneinheit durch die Förderbank (Bauen, Wohnen, Energie sparen) gefördert.

   
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