Startseite Schnäppchenmarkt Ratgeber Firmenverzeichnis Branchen
 

Photovoltaikanlagen

Ohne Sonne ist ein Leben auf der Erde nicht möglich. Die Sonne erwärmt nicht nur unsere Herzen, sondern auch unsere Wohnungen. Findige Köpfe entwickelten eine Technologie mit der Sonnenstrahlen umgewandelt werden in Strom, genannt Solarstrom oder Photovoltaikstrom.

Diese Form von Energie zählt zur Gruppe der Erneuerbaren Energien, da sie auf der Erde ständig zur Verfügung steht, zumindest für die nächsten 5 Milliarden Jahre, bis die Sonne sich dann von selbst aufgebraucht hat. Im EEG-Gesetz, das seit dem 01. April 2000 erlassen wurde, sind Einspeisevergütungen, die ein Mehrfaches des Bezugspreises von Strom betragen, festgelegt. Dieses Gesetz hat zu einem Boom bei der Einrichtung von Photovoltaik-Stromanlagen in Deutschland geführt. Das stark schwankende Strahlungsangebot erschwert jedoch den Einsatz der Photovoltaik. Die Strahlungsenergie schwankt vorhersehbar tages- und jahreszeitlich bedingt, sowie täglich, abhängig von der Wetterlage. Beispielsweise kann eine fest installierte Solaranlage in Deutschland im Juli einen gegenüber dem Dezember bis zu fünfmal höheren Ertrag erbringen. Sinnvoll einsetzbar ist die photovoltaische Energiewandlung als ein Baustein in einem Energiemix verschiedener Energiewandlungsprozesse. Aufgrund dessen wurden Speicheranlagen konzipiert, die den überschüssigen Strom speichern, der wiederum an das öffentliche Stromnetz abgegeben werden kann.

Solaranlagen lassen sich in drei grundsätzliche Typen unterscheiden:

Thermische Solaranlagen im kleineren Maßstab liefern Wärmeenergie im niedrigen Temperaturbereich für die direkte Nutzung im Haushalt wie Sonnenkollektoren und Solarkocher.

Thermische Solarkraftwerke liefern Wärme im industriellen Maßstab und bei weit höheren Temperaturen. Wärme wird hierbei direkt in Strom umgewandelt.

Photovoltaikanlagen liefern elektrische Energie (Gleichstrom), die über einen Wechselrichter ins örtliche Stromnetz eingespeist wird. (Quelle: Wikipedia).

Falls für den Privatmann eine Photovoltaikanlage sinnvoll ist, also Sonnenkollektoren auf Dach oder im Freien aufgestellt sind, und er den überschüssigen Strom ins Stromnetz einspeist, stellt sich die Frage, ob er steuerrechtlich erfasst werden kann. Hier ist eine Anfrage bei den zuständigen Ordnungsämtern der Städte bzw. Regionen anzuraten. Dort bekommt man weitere Infos. Ebenfalls vom eigenen Steuerberater.

Installation einer Photovoltaikanlage
Meistens wird die Anlage auf dem Dach installiert. Die Schräglage des Daches ermöglicht bereits eine optimale Ausrichtung. Diese muss unbedingt nach Süden ausgerichtet sein, um die Sonnenstrahlen vollumfänglich zu erfassen. Hierbei wird kein zusätzlicher Flächenbedarf notwendig. Die Installation sollte selbstverständlich durch den Fachmann erfolgen. Mit diesem kann auch ein Wartungsvertrag abgeschlossen werden, da trotz einer relativ großen Wartungsfreiheit dieselbe in Abständen notwendig wird, um eventuellen Störungen der Solarstromanlage vorzubeugen. In regelmäßigen Abständen müssen die Sonnenkollektoren von Verunreinigungen (Laub, Moos etc.) befreit werden, damit Störungen nicht zu einem Stromausfall führen, der u. U. teuer werden kann.

Energieertrag
In Deutschland kann ein mittlerer Energieertrag von ca. 650 bis 1150 kWh pro Jahr erwartet werden. Dies ist abhängig von der Nennleistung der Anlage und der optimalen Sonneneinstrahlung. Für 1 kWp sind je nach Art der Solarzellen 7 bis 10 m2 Fotozellen nötig. Das Wetter spielt hier eine große Rolle. Je nach den lokalen klimatischen Verhältnissen können bis zu 20 % Abweichungen zu den Ergebnissen des Vorjahres möglich sein. Weitere Verluste entstehen durch Beschattung durch Nachbarbäume/Dächer etc. Auch führen Verkabelungen über weite Strecken zu Verlusten.

Anschaffungskosten
Kosten pro kWp-Leistung entstehen zwischen 4500 und 6000 EUR. Eine 5 kWp-Anlage kann (je nach Witterungsverhältnissen) den Jahresstrom für eine 4-köpfige Familie liefern. Diese Preise beziehen sich auf eine fertige montierte Photovoltaikanlage einschl. Planung und Installation.

Betriebskosten
In den ersten Jahren sind die Betriebskosten relativ gering. Jedoch können sie später, wenn Reparaturen und Wartungskosten anfallen höher werden. Zählergebühren fallen an. Man rechnet für die laufenden Kosten insgesamt pro Jahr mit 1 % des Anlagenwertes. Ob die Anlage in der Versicherung gegen Blitz, Hagel oder Sturm eingeschlossen ist, sollte mit dem Versicherer geklärt werden. Auch ist eine Haftpflichtversicherung anzuraten. (Quelle: www.solaranlagen-portal.de)

Förderung
Zinsgünstige Kredite vergeben die KfW Banken der Länder. Allerdings werden z. Z. die Fördergelder durch den Bund stark reduziert. Neue Vergütungssätze für in 2010 installierte Photovoltaikanlagen werden im Bundesnetzanzeiger unter www.bundesnetzagentur.de aufgezeigt.

   
© Powered by Oelder WerbeWerk Karin von Blücher

Husemann
Husemann Sanitär & Heizungstechnik

 

Somfleth
Georg Somfleth GmbH Haustechnik, Heizung, Sanitär

 

Kokemper
Kokemper Heiztechnik, Bäder

 

Singendonk
S & K Singendonk Heizung und Sanitär

 

Wienstroer
Wienströer GmbH Heizungs- und Sanitärtechnik