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ADR-Rosen |
Testen der GartenbödenBereits mit einfachen Mitteln kann ein Test des eigenen Gartenbodens festgestellt werden. Man nimmt an verschiedenen Stellen im Garten eine Bodenprobe, indem man einen Spatenstich tief gräbt und die Erde vom Rand des Spatenblatts in einen Eimer „hineinkrümelt“. Nun wird der Boden gut durchgemischt und die Testerde ist fertig. Den pH-Test durchführenMan füllt zunächst ein höheres Gefäß zur Hälfte mit der Testerde und gibt destilliertes Wasser hinzu. Das Ganze wird danach gut aufgeschlämmt. Wenn das Wasser sich geklärt hat, wird ein Kaffeefilter in die Schlammprobe gehalten. Wenn etwas Wasser hindurchgesickert ist, benetzt man ein Teststäbchen mit dem besagten Wasser, um den pH-Wert zu ermitteln. Nach fünf Minuten Wartezeit ist der Säuregrad ermittelt. Wenn ein mittlerer Boden mit normaler Bepflanzung einen pH-Wert von 6,0 sollte man kalken. Auf den Kalksorten steht meist wie viel man für welchen Boden verteilen sollte. Algenkalk und Dolomitenkalk haben sich ausgezeichnet, da sie magnesiumreich sind und sich langsam umsetzen. Man sollte einige Wochen vor der Bepflanzung kalken, aber nicht gleichzeitig noch düngen. Die Teststäbchen sind in Aquariengeschäften erhältlich. Der Kressetest:Mit dem Kressetest kann man herausfinden, ob empfindlichere Pflanzen wie zum Beispiel Salat überhaupt auf der Gartenerde wachsen können. Die empfindliche Kresse wächst schlecht auf schlechtem Boden, zum Beispiel bei Versalzung. Man nimmt gleich große Schalen mit Testerde und sät in beide Schalen eine gleiche Menge Kressesamen. Beide Schälchen werden mit einem durchsichtigen Gefrierbeutel überstülpt, um eine gleichmäßige Luftfeuchtigkeit zu erhalten. Sie werden beide gut feucht gehalten. Keimen die Samen schlecht oder werden die Blätter gelb, hat der Boden zu wenig Nährstoffe und sollte mit abgelagertem Kompost verbessert werden. |
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