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Nutzbeet im kleinen Maßstab

Mischkultur heißt das Zauberwort auch für den kleinen Raum.

Mischkultur bedeutet: verschiedene Gemüse und Salate so anzubauen, dass sie sich gegenseitig „riechen“ können. So beschützen sich die Pflanzen gegenseitig und sind weniger anfällig gegen Ungeziefer und Pilzkrankheiten.

NutzgartenIm kleinen Garten genügt ein Gemüsebeet mit einer Tiefe von 1.20 m, die Länge ist beliebig. Ideal ist es, wenn von beiden Seiten her gesät, gehackt oder geerntet werden kann. Hier können nun verschiedene Sorten ausgesät bzw. angepflanzt werden.

Bei einer Tiefe von 1.20 sind 4 Reihen ideal, also 30 cm für jede Reihe. Hier kann nun im reihenweisen Wechsel oder sogar im Wechsel innerhalb der Reihen gesät bzw. gepflanzt werden. Wenn die Pflanzen aufgelaufen sind, d.h. belaubt sind, decken sie allmählich mit ihren Pflanzenteilen die freien Bodenstellen ab, unterdrücken somit das Unkraut und wirken gegen das Austrocknen des Bodens.

TraubenUm eine Mischkultur im kleinen Maßstab zu verwirklichen, darf man nicht nur die Verträglichkeit der Pflanzen-Nachbarschaft berücksichtigen, man muss auf jeden Fall auch wissen, was ein Schwachzehrer, ein Mittelzehrer und ein Starkzehrer ist. Denn im nächsten Pflanzjahr kommen beispielsweise die Starkzehrer auf die Stelle der Schwachzehrer und umgekehrt. Somit wird der Boden nicht ausgelaugt und eine Kompostdüngung im Frühjahr genügt meist, um ein gutes Wachstum und eine gute Ernte zu garantieren.

Man kann natürlich auch innerhalb der Reihen verschiedene Gemüsearten  anpflanzen, denn viele Pflanzen beanspruchen ihren Platz auf dem Beet nur für eine kurze Zeit. Das nennt man dann eine Fruchtfolge. Als Beispiel für eine Vorkultur ist Spinat zu empfehlen, sobald dieser abgeerntet ist kommen Stangenbohnen auf den Platz, nach der Bohnenernte wird noch Feldsalat gepflanzt, der dann im Spätherbst/Winter geerntet werden kann. Die Hauptkultur, also in diesem Beispiel die Stangenbohnen, sollten frühestens im 3. Jahr wieder an dieselbe Stelle gepflanzt werden.

Schwachzehrer sind: Bohnen, Erbsen, Kräuter.

Starkzehrer sind: Kopfkohlarten wie Blumenkohl, Rosenkohl etc., Kartoffeln, Lauch, Sellerie, Rhabarber, Endivie, Tomaten, Gurken, Kürbis, Zucchini, .

Mittelzehrer sind: Zwiebeln, Fenchel, Möhren, Radieschen, Melonen, Kohlrabi, alle Salate, Spinat.

Wer verträgt sich mit wem?

KräuterBesonders gut vertragen sich: Bohnen und Bohnenkraut; Möhren und Zwiebeln; Tomaten und Petersilie; Salat, Rettich und Kohlrabi; Sellerie, Bohnen und Lauch; Erdbeeren und Zwiebeln.

Schlecht vertragen sich: Buschbohnen mit Zwiebeln, Schnittlauch, Lauch, Knoblauch, Fenchel und Erbsen. Erbsen mit dicken Bohnen, Buschbohnen, Kartoffeln, Kohl, Lauch, Schnittlauch, Tomaten und Zwiebeln. Erdbeeren mit Gurken. Fenchel mit Tomaten. Gurken mit Radieschen oder Rettich, Tomaten. Kopfsalat mit Petersilie, Sellerie. Lauch mit Bohnen, Erbsen, rote Beete, Zwiebeln. Stangenbohnen mit Schnittlauch, Erbsen, Fenchel, Knoblauch. Tomaten mit Erbsen, Fenchel, Gurken, Kartoffeln, Zwiebeln mit Bohnen, Erbsen, Lauch.

Man kann ein Beet auch in 4 Felder einteilen:

 

1

2

3

4

1. Jahr

Gründünger

Starkzehrer

Mittelzehrer

Schwachzehrer

2. Jahr

Starkzehrer

Mittelzehrer

Schwachzehrer

Gründünger

3. Jahr

Mittelzehrer

Schwachzehrer

Gründünger

Starkzehrer

4. Jahr

Schwachzehrer

Gründünger

Starkzehrer

Mittelzehrer

Als Gründüngerpflanze eignet sich im kleinen Nutzgarten hervorragend die Ringelblume oder die Tagetes, zudem sehen sie auch in der Vase noch hübsch aus. Erbsen als Stickstoffträger sind ebenfalls ideal.

Nutzpflanzen auch auf dem Balkon

zucchiniSelbst auf dem Balkon lassen sich etliche Gemüsesorten wie z.B. buntstieliger Mangold, Artischocken, Tomaten, Schlangengurken oder Zucchini ernten. Sie werden in Kübeln gezogen und bereichern den täglichen Speiseplan.

Heimische Obstgehölze wie Kirschen, Beeren, Äpfel oder gar Südfrüchte wie Zitronen, pflegeleichte Zwergorangen und die robusten Feigen können auf dem Balkon gezogen werden, allerdings sollte man hier auf kleinwüchsige Sorten zurückgreifen und ausreichend große Kübel verwenden, die für den Wurzelballen geeignet sind.

Eine Ampel mit einer großen Erdbeerpflanze bestückt, lädt über den ganzen Sommer hinweg zum Naschen ein. Selbstverständlich darf auf dem Balkon ein Kräuterkasten nicht fehlen. Die Minze ist eine ideale Kübelpflanze, sie duftet herrlich und vertreibt so ganz nebenbei lästige Mücken, sie sollte jedoch einen eigenen Topf bekommen, da sie sich sehr rasch vermehrt.

Kalkarmes Gießwasser, die Zufuhr von Nährstoffen und die richtige Pflanzenpflege sind ausschlaggebend für den Ernteerfolg. Wichtig ist, sich zu informieren oder beim Spezialbetrieb gut beraten zu lassen.

 
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