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Stauden - unverzichtbare BlütenfreudeStauden im Frühjahr Im Frühjahr ist die beste Zeit, Stauden zurückzuschneiden und Reste der Vorjahrespflanzen zu entfernen. Alle abgestorbenen Triebe und Blätter können bodennah abgeschnitten werden. Um Stauden zu teilen, graben Sie diese am besten vorsichtig aus und teilen Sie dann in mehrere Stücke. Am besten stößt man zwei Grabgabeln Rücken an Rücken in die Mitte des Ballens und drückt sie auseinander. Kleinere Pflanzen lassen sich auch mit der Hand teilen. Dabei sollte man sich an den Verlauf der Zwiebeln oder Wurzeln halten, damit diese nicht zerstört werden. Die äußeren Triebe sind meistens die gesündesten und diese wachsen normalerweise in einer neuen Umgebung oder in frischer Erde gut an. Der Boden wird für die geteilten Stauden gelockert, mit reichlich organischer Substanz (z.B. Kompost) verbessert und die Pflanzen in Gruppen zu fünft oder mehr neu eingepflanzt. Das Teilen kann im Frühjahr und im Herbst erfolgen. Wichtig ist, dass der Boden nicht zu kalt oder zu trocken ist. Bei Trockenheit sollte daher gegossen werden. Bei Hortensien werden nur die alten Blütenbüschel entfernt. Schneidet man tiefer ab, so entfernt man auch die neuen Blütenanlagen und bekommt im Sommer keine neuen Blüten. Nur ältere Pflanzen dürfen vereinzelt ausgelichtet werden. Dazu entfernt man möglichst bodennah die gesamte Astpartie.
Stauden im HerbstHohe, spät blühende Stauden wie Eisenhut oder Herbstastern sollten gestützt werden. Wenn ein Staudenhorst überaltert und licht wird oder nicht mehr üppig blüht (z.B. Herbstastern) gräbt man ihn aus und teilt ihn. Nicht nur im Frühjahr, sondern auch jetzt ist die Zeit günstig zum Pflanzen neuer Stauden. Sie wachsen so noch gut vor dem Winter an. Pfingstrosen sollen Anfang September gepflanzt werden. Damit Schwertlilie, Steppenkerze, Madonnenlilie und Kaiserkrone bereits im nächsten Jahr blühen, pflanzt man sie Mitte bis Ende August. |
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