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Was darf in die Biotonne? Kompostierbarer Papiersack "Biosack" und Elektronikschrott
Die richtige Nutzung im Sommer
Die richtige Nutzung im Winter Was kann auf dem Wertstoffhof abgegeben werden?

Was darf in die Biotonne?

Das kommt rein:
Garten- und Grünabfälle:
Inhalte aus Blumentöpfen und Balkonkästen, Laub, Rasenschnitt, Reisig, Strauchschnitt, verwelkte Blumen, Wildkräuter

Küchenabfälle:
Brot- und Küchenreste, Eierschalen, Fisch- und Fleischreste (gekocht), Kaffeesatz und Filtertüten, Käse, Knochen, Milchprodukte, Obst und Gemüse (auch Zitrusfrüchte), Salat, Speisereste, Teebeutel, Wurst

Sonstige kompostierbare Abfälle:
Haare, Holzwolle, Papier- und Pappreste (organisch verschmutzt wie Obsttüten), Papierhandtücher, Sägespäne von unbehandeltem Holz, Serviertten

Das bleibt draußen:
Abfälle, die nicht kompostierbar sind, wie z. B. Hygieneartikel, Kunststofftüten, kompostierbare "Kunststoffbeutel", Windeln

Abfälle, die Schadstoffe enthalten, wie z. B. Batterien, Medikamente, Hochglanzpapier

Abfuhr:
alle 14 Tage, in den ungeraden Kalenderwochen

Noch Fragen?
Rufen Sie an:
Bürgerbüro der Stadt Oelde, Telefon: (0 25 22) 72 - 1 20


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Die richtige Nutzung im Sommer

Die getrennte Sammlung von organischen Abfällen in der Biotonne kann in den Sommermonaten leider auch zu unangenehmen Begleiterscheinungen führen.

Um dieses Problem in Grenzen zu halten, möchten wir Ihnen hier nochmals einige Tips zum Umgang mit der Biotonne geben:

Die Biotonne bei Temperaturen jenseits der 25-Grad-Marke nicht in der prallen Sonne ihrer nächsten Leerung harren lassen. Wärme setzt einen Kreislauf in Bewegung, an dessen Anfang Reste vom Mittagstisch und an dessen Ende Geruch, Fliegen und anderes Getier stehen. Käse, Wurst und Fisch sind bevorzugte Brutstätten für Fliegen. Den Boden der Biotonne dick mit Zeitungspapier oder einem Stück Pappe auslegen. Feuchte Bioabfälle aus dem Küchenbereich, wie Speisereste in mehrere Lagen Zeitungspapier einwickeln. Kleine Einheiten sind dabei besser. Sie schränken die Bildung von Maden ein.

Auch zwischendurch genügend Zeitungspapier in die Biotonne geben, bevor die nächsten Abfälle eingefüllt werden.

Um dem Gärungsprozeß in der Tonne Einhalt zu gebieten möglichst einige Lagen Geäst oder gut getrockneten Rasenschnitt zwischen die meist feuchten Abfälle aus Haus und Garten schichten.

Papiersäcke, die im Handel erworben werden können, in das Vorsortiergefäß einhängen. Sie reduzieren die Verschmutzung und sind voll kompostierbar.


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Die richtige Nutzung im Winter

Durch den Frost können Bioabfälle in der Biotonne festfrieren und dann durch das Abfuhrunternehmen nicht oder nicht vollständig entleert werden. Das Amt für Umweltschutz, Oelde, weist daher darauf hin, daß feuchte Speisereste möglichst in Papier einzuwickeln sind. Außerdem kann mittels eines Spaten oder anderen Hilfsmitteln versucht werden, den angefrorenen Bioabfall zu lösen. Sollte einmal nicht oder nicht vollständig geleert werden können, kann der Bioabfall nach Rücksprache mit dem Amt für Umweltschutz bei der nächsten Abfuhr in einem Papiersack oder Karton der Abfuhr mitgegeben werden.

Bei extremen Temperaturen besteht jedoch auch hier die Gefahr des Anfrierens, so daß auch ein Karton oder Papiersack gegebenenfalls nicht abgefahren werden kann. Aufgrund der technischen Gegebenheiten am Müllfahrzeug und aus Gründen des Arbeitsschutzes ist es jedoch nicht möglich, die Biotonne vollständig "auf den Kopf zu stellen".

Außerdem besteht die Gefahr, daß bei Frost die Abfallgefäße durch mehrfaches und heftiges Anschlagen an den Einfüllring einreißen oder zerplatzen.


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Biosack und Elektronikschrott

Neben der Biotonne gibt es jetzt einen Papiersack;
der Elektronikschrott wird gesondert verwertet und entsorgt.

Am 1. Juli 97 ist die neue Abfallentsorgungs-Satzung in Kraft getreten. Der sogenannte "Biosack" soll die Bioabfalltonne ergänzen. Fällt also mehr kompostierbarer Abfall an, als die Tonne fasst, kommt dieser jetzt in den Papiersack. Dieser ist neben die Bioabfalltonne zu stellen und wird bei deren Leerung abgeholt. Der Sack, der mitkompostiert wird, eignet sich nicht für Küchenabfall.

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