Mülltrennung
Vor allem keine Blumentöpfe
aus Kunststoff
Viele Bewohner meinen es bei der Mülltrennung besonders
gut. Dabei sortieren sie manchmal aber auch Gegenstände aus
dem Restmüll heraus, die gar nicht wiederverwertet werden können.
Deshalb stellen wir ein paar typische, leider nicht recycelbare
Materialien vor.
Es werden z. B. sehr viele Plastikblumentöpfe in den Plastikmüll gegeben. Selbst wenn sie mitunter nur
dazu dienen, junge Pflanzen sicher nach Hause zu transportieren,
gelten diese Plastiktöpfe nicht als Verpackung. Sie werden
deshalb auch nicht zusammen mit den anderen Kunststoffverpackungen
von den Recyclingbetrieben angenommen. Statt dessen müssen
sie in den Hausmüll geworfen werden, sofern sie nicht vom
Gärtner zurückgenommen und weiterverwendet werden.
Das gleiche gilt für Kleiderbügel, Putzeimer,
Plastikschüsseln oder Kunststoffspielzeug. Eine
separate Sammlung solcher Plastik-Gebrauchsgegenstände zusätzlich
zu den Kunststoffverpackungen ist gegenwärtig nicht sinnvoll.
Wegen der großen Menge an Kunststoffverpackungen sind momentan
nämlich im Inland kaum zuverlässige Verwertungsfirmen
für sonstige vermischte Kunststoffabfälle zu finden.
Ein solcher Entsorgungsweg müßte zudem über die
Müllgebühren finanziert werden, während die gegenwärtige
Kunststoffsammlung ausschließlich über die Kosten für
den Grünen Punkt abgedeckt ist. Die genannten Plastik-Gebrauchsgegenstände
gehören deshalb in den Haus- oder Sperrmüll.
Häufig landen auch Papierservietten, Küchenrollenpapiere
oder Taschentücher im Altpapier. Aufgrund der anderen
Faserstruktur und der Verschmutzung haben sie dort allerdings
nicht zu suchen. Sie brauchen trotzdem nicht im Mülleimer
zu landen. Vielmehr dürfen sie in die Biotonne oder den Gartenkompost
gegeben werden.
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